Parkettologie

... heißt Wissen über einen Bodenbelag, der ein Leben lang hält

 

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1. Renovieren / Reparieren
Parkett kann nach jahre- und jahrzehntelangem Gebrauch durch Schleifen und Neuversiegelung oder Ölbehandlung optisch neuwertig renoviert werden. Bei einer mechanischen Beschädigung (z.B. ein heruntergefallenes, auf der spitze gelandetes Bügeleisen) kann meistens das betreffende Parkett-Element ersetzt werden. Kleinere Löcher können mit einem speziellen Parkettkitt gespachtelt werden.

2. Lebensdauer / Amortisation
Bei der Renovation durch Schleifen wird ca. 0.5-0.7mm der Deckschicht abgetragen. Auch bei 4mm Nutzholzstärke kann also mindestens 2-3 mal renoviert werden. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer einer Oberfläche von 10-15 Jahren, erreichen selbst Fertigparkette eine Lebensdauer von mind. 40 Jahren, meistens überdauern sie aber Generationen. Als Vermieter oder Eigenheimbesitzer profitieren Sie deshalb von einer Amortisation, die sich rechnet ! Denken Sie daran, ein gutes Qualitätsparkett ist nicht billig, aber seinen Preis wert ! Ein Leben lang !

3. Raumklima
Der natürliche Werkstoff Holz hat eine Eigenschaft, die Sie unbedingt kennen müssen: Holz zieht sich bei trockener Luft zusammen und dehnt sich bei feuchter Luft aus, je nach Holzart mehr oder weniger. Während der Heizperiode kann Ihr Parkett deshalb naturgemäß kleine Fugen bekommen. Sie können dem entgegenwirken (und gleichzeitig etwas für ihr Wohlbefinden tun), wenn Sie mit einem Luftbefeuchter auf ein Raumklima von ca. 50% relativer Luftfeuchtigkeit bei 20.22°C Raumtemperatur achten.

4. Fußbodenheizung
Parkett, das vollflächig auf den Estrich verklebt wird, liegt bezüglich Wärmedurchlass-Widerstand im idealen Bereich:

Dicke 8mm = 0.038m2 K/W

Dicke 10mm = 0.064m2 K/W

Dicke 11mm = 0.069m2 K/W

Dicke 13mm = 0.09 m2 K/W

Speziell bei Holzarten mit höherem Schwind- und Quellmaß (z.B. Buche) muss während der Heizperiode mit etwas größeren Fugen und Schüsselungen gerechnet werden. Mit dem Einhalten eines Raumklimas von ca. 50% relativer Luftfeuchtigkeit können Sie dieser Erscheinung entgegenwirken.

5. Unterhaltsreinigung
Für die kleine Reinigung sind der Staubsauger oder Bodentücher optimal und problemlos. Für fester haftenden Schmutz empfehlen wir Ihnen eine gelegentliche, einfache Feuchtreinigung mit einem sehr gut ausgewrungenen Lappen (nebelfeucht). Es darf kein Wasser auf das Parkett gebracht werden ! Dem Wischwasser kann ein neutrales Pflegemittel, keinesfalls aber ein ammoniakhaltiges oder scheuerndes Produkt, beigemischt werden. Ölbehandelte Böden sind täglich durch Fegen oder Staubsaugen zu reinigen, evtl. mit einem feuchten Tuch. Stark verschmutzte Böden lassen sich mit Seifenwasser reinigen. Der Wasserverbrauch soll mäßig sein, überschüssiges Wasser ist sofort aufzuwischen.

 

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Durch das Dämmen der Kellerdecke und des Dachbodens bzw der obersten Geschossdecke kann den gesamten Wärmeverluste eines Gebäudes erheblich reduzieren. Dämmen
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    6. Pflege
Mit einem gelegentlichen Make-up ( im Wohnbereich ca. alle 6 Monate) geben Sie Ihrem Parkettboden immer wieder ein strahlendes Aussehen und verlängern die Lebensdauer der Versiegelung beträchtlich. Für Parkett in Buche oder Ahorn verwenden Sie ein wasserfreies Polisch*, für alle anderen versiegelten Parkettböden sind die umweltfreundlichen, wasserhaltigen und selbstglänzenden Polisch sehr geeignet.
Wichtig: Sparsam und gleichmäßig auftragen, nicht auf den Boden ausleeren.

7. Das freut Ihr Parkett
Filzgleiter unter Tische und Stühle usw.
Wirksame Fußmatte resp. Schmutzschleuse
Raumklima von ca. 50% relativer Luftfeuchtigkeit bei 20-22°C
Periodische Pflege mit Polisch

8. Das hasst Ihr Parkett
Sand und Steinchen
Wasser ! Putzlappen nie nass, nur nebelfeucht verwenden. Bei Zimmerpflanzen dichte Untertöpfe oder Untersetzer verwenden. Ausgeleerte Flüssigkeit sofort aufnehmen.
Niemals, nie und nimmer Dampfreinigungsgeräte verwenden.

Parkett ... ein Stück Persönlichkeit

Parkettlegermeister und Raumausstatter